In einfachem Englisch
Was Terminkontrakt bedeutet
Forwards können Währungen, Rohstoffe, Wertpapiere oder andere Basiswerte abdecken. Ihre Bedingungen – etwa Menge, Abwicklungsdatum, Preis, Liefermethode und Sicherheitenvereinbarungen – werden zwischen den Gegenparteien ausgehandelt und nicht durch eine Börse standardisiert. Bei Fälligkeit kann der Vertrag durch Lieferung des Basiswerts oder, sofern vereinbart, durch eine Barzahlung abgerechnet werden, die die Preisdifferenz widerspiegelt.
Warum das wichtig ist
Ein Forward-Vertrag kann einen zukünftigen Kauf- oder Verkaufspreis festschreiben, weshalb Unternehmen und Finanzinstitute sie zur Steuerung von Preis- oder Wechselkursrisiken nutzen. Seine maßgeschneiderte Ausgestaltung bringt Gegenparteierwägungen mit sich: Die andere Partei muss wie vereinbart erfüllen. Der Marktwert kann sich vor der Abwicklung verändern, und die Beendigung oder Ersetzung der Vereinbarung kann eine Gegengeschäft-Transaktion oder beidseitige Zustimmung erfordern.
Beispiel
Ein Kaffeeimporteur vereinbart heute, in 90 Tagen €1.000.000 zu $1,10 je Euro zu kaufen. Die vereinbarte Dollarzahlung bei Fälligkeit beträgt $1.100.000. Liegt der Spotkurs in 90 Tagen bei $1,15, kauft der Importeur dennoch zum Vertragskurs, vorbehaltlich der Abwicklungs- und Bonitätsbedingungen der Vereinbarung. Dies ist ein vereinfachtes Beispiel für einen deliverable forward.
Kurze Antworten
Häufige Fragen
Wird ein Forward-Kontrakt immer physisch geliefert?+
Nein. Manche Forwards führen zur Lieferung des zugrunde liegenden Vermögenswerts, andere werden bar abgerechnet. Die Abwicklungsart ist im Vertrag festgelegt und kann auch durch Marktpraxis oder Regulierung geprägt sein.
Worin unterscheidet sich ein Forward von einem Futures-Kontrakt?+
Ein Forward ist in der Regel eine individuell ausgestaltete bilaterale OTC-Vereinbarung. Ein Futures-Kontrakt ist in der Regel standardisiert, wird an einer regulierten Börse gehandelt und unterliegt dem Clearing- und Margining-Rahmen der Börse.
Quellen