In einfachem Englisch
Was freie Margin bedeutet
Eine gängige Plattformformel lautet: Free Margin = Equity − Margin. Das Eigenkapital umfasst normalerweise das Guthaben plus oder minus nicht realisierten Gewinn und Verlust, während die verwendete Margin bestehende Positionen abdeckt. Manche Systeme reservieren zusätzlich Mittel für Orders, Kommissionen oder andere Kontofunktionen, sodass der Betrag für eine neue Order nicht exakt einer einfachen Berechnung entsprechen muss.
Warum das wichtig ist
Freie Margin ist ein praktischer Puffer. Sinkt die freie Margin, zehrt dies auf nicht realisierte Verluste, höhere Anforderungen oder zusätzliche Trades an der Kontokapazität. Sie kann vor einer automatischen Schließung auf null fallen, weil die Schließung meist an eine separate Schwelle wie den Margin Level oder das Kontoeigenkapital geknüpft ist.
Beispiel
Ein Konto hat ein Guthaben von $4,000, offene Verluste von $700 und verwendete Margin von $1,200. Vereinfacht und ohne Kredit, Gebühren oder Reserven beträgt das Eigenkapital $3,300 und die freie Margin $2,100 ($3,300 − $1,200). Wenn die Verluste um weitere $2,100 steigen, erreicht die freie Margin null.
Kurze Antworten
Häufige Fragen
Kann freie Margin negativ sein?+
Sie kann auf manchen Plattformen negativ sein, wenn das Eigenkapital unter die verwendete Margin fällt, obwohl Broker-Systeme Positionen möglicherweise vor oder um diesen Punkt herum schließen. Die Margin-Politik der Plattform bestimmt die genaue Handhabung.
Bedeutet positives freies Margin, dass ein Konto nicht geschlossen werden kann?+
Nein. Close-out-Regeln können sich auf den Margin-Level, das gesamte Kontoeigenkapital oder einen kontospezifischen Schwellenwert stützen. Positives Free Margin ist ein hilfreicher Kontext, aber kein allgemeiner Schutz vor Liquidation.
Quellen