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Impermanent Loss

Impermanent Loss ist die Differenz zwischen dem Wert der Vermögenswerte, die in einem Automated-Market-Maker-Liquiditätspool gehalten werden, und dem Wert derselben Vermögenswerte, wenn sie außerhalb des Pools gehalten worden wären, gemessen zu denselben Kursen. Sie entsteht, weil Pool-Trades die Vermögenszusammensetzung des Anbieters verändern, wenn sich relative Preise bewegen.

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Quellen
2
Datensatz aktualisiert
18. August 2026

Impermanenter Verlust – Definition, praktische Bedeutung, Beispiel und häufiges Auslegungsrisiko anhand des verknüpften Referenzmaterials geprüft

Definition geprüft

  • Definition und allgemeinverständliche Erklärung zu „Impermanenter Verlust“
  • Das durchgerechnete Beispiel und die im Hinweis erläuterte Unterscheidung
  • Referenzmaterial: Uniswap-v2-Core-Whitepaper, Uniswap Protocol – Whitepapers

Begriff richtig verwenden

  • Lesen Sie die verknüpften Begriffe, wenn eine Definition von einem anderen Marktkonzept abhängt
  • Prüfen Sie die Vertragsspezifikationen des Brokers, wenn Sie den Begriff auf ein bestimmtes Produkt anwenden
  • Behandeln Sie Beispiele als Erklärungen der Funktionsweise, nicht als Kurse, Prognosen oder Anlageberatung

Methode. Redaktionelle Prüfung der Definition, des Beispiels, verwandter Konzepte und 2 verlinkten Quellen. Berechnungen werden direkt geprüft, wenn der Eintrag Arithmetik enthält

Umfang und Grenzen der Recherche +
  • Dieser Glossareintrag erklärt Fachbegriffe und prüft keinen Broker, kein Handelskonto, keine Plattform und keine aktuellen Marktbedingungen
  • Vertragsformulierungen und praktische Behandlung können sich je nach Broker, Handelsplatz, Rechtsordnung und Produkt unterscheiden
Änderungsprotokoll der Seite +
  1. Benannte Autoren ergänzt, einen Nachweis zur Definition, Anwendungsprüfungen und eine kurze Eingrenzung des Geltungsbereichs hinzugefügt

Was temporärer Verlust bedeutet

Wenn ein Pool-Vermögenswert gegenüber dem anderen stark steigt oder fällt, gleichen Arbitrageure den Pool aus. Ein Liquiditätsanbieter hält dann relativ mehr von dem Vermögenswert, der im Preis gefallen ist, und weniger von dem, der gestiegen ist. Der Verlust heißt impermanent, weil er schrumpfen kann, wenn die relativen Preise zurückkehren; er wird jedoch realisiert, wenn Liquidität abgezogen wird.

Impermanent Loss ist ein zentraler Kompromiss beim Bereitstellen von zweiseitiger AMM-Liquidität. Handelsgebühren, Anreize und Kursbewegungen bestimmen gemeinsam das Endergebnis, sodass die angegebene Gebühr eines Pools allein nicht zeigt, ob sich die Bereitstellung von Liquidität im Vergleich zum bloßen Halten der eingezahlten Vermögenswerte gelohnt hat.

Vereinfachtes Beispiel ohne Gebühren: 1 ETH im Wert von 100 $ und 100 USDC einzahlen. Steigt ETH auf 200 $, rebalanciert ein Constant-Product-Pool auf etwa 0,707 ETH und 141,42 USDC im Wert von 282,84 $. Das Halten der ursprünglichen Vermögenswerte wäre 300 $ wert, sodass der impermanente Verlust etwa 17,16 $ bzw. 5,72 % beträgt.

Häufige Fragen

Wann wird ein temporärer Verlust endgültig?+

Der Vergleichsverlust wird wirtschaftlich realisiert, wenn der Anbieter Liquidität entzieht, während sich die relativen Preise von ihrer Relation zum Einzahlungszeitpunkt unterscheiden. Selbst vor dem Entzug bleibt er ein aussagekräftiger mark-to-market-Vergleich zur Alternative, die ursprünglichen Vermögenswerte zu halten.

Haben Stablecoin-Pools keinen impermanenten Verlust?+

Nein. Pools aus Vermögenswerten, die nahe am gleichen Wert handeln sollen, können bei gehaltenem Peg ein geringeres Risiko aufweisen, doch ein Depeg oder auseinanderlaufende Preise können erhebliche Rebalancing-Verluste verursachen. Auch Pool-Design und Anreize beeinflussen das Ergebnis.

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