In einfachem Englisch
Was Daytrading bedeutet
Ein Daytrader kann eine Position Minuten oder Stunden lang halten, statt Sekunden wie bei vielen Scalping-Ansätzen oder Tage bis Wochen wie beim Swing Trading. Der Ansatz hängt von Intraday-Preisen und verfügbarer Liquidität ab. Er kann Forex, Aktien, Futures, CFDs oder andere Instrumente umfassen, doch die geltenden Kontoregeln unterscheiden sich je nach Produkt und Jurisdiktion.
Warum das wichtig ist
Das Schließen bis zum Tagesende kann Übernacht-Finanzierungskosten und ein gewisses Übernacht-Ereignisrisiko vermeiden, macht einen Trade aber nicht risikoarm. Intraday-Volatilität, Hebel, Spreads und wiederholte Transaktionskosten können schnell Verluste verursachen. Daytrading erfordert außerdem Aufmerksamkeit für die Sitzungszeiten des Brokers und die Orderbearbeitung.
Beispiel
Ein Trader kauft während der Londoner Sitzung 100.000 Einheiten EUR/USD zu 1,0800 und verkauft vor der Rollover-Zeit des Brokers zu 1,0820. Die Kursbewegung von 20 Pips führt zu einem Bruttogewinn von 200 $, wenn ein Pip bei dieser Positionsgröße 10 $ wert ist. Spread, Kommission und Slippage sind nicht berücksichtigt.
Kurze Antworten
Häufige Fragen
Muss jeder Daytrade vor Börsenschluss profitabel sein?+
Nein. Daytrading beschreibt, wann die Position geschlossen wird, nicht ihr Ergebnis. Ein Trader kann eine Position intraday mit Gewinn oder Verlust schließen.
Ist Day Trading immer schneller als Swing Trading?+
In der Regel ja. Daytrading endet normalerweise vor Handelsschluss, während Swing-Trading Positionen häufig über mehrere Tage oder länger offen hält. Die individuellen Haltedauern variieren jedoch weiterhin.
Quellen