In einfachem Englisch
Was eine Dezentrale Anwendung bedeutet
Eine dApp kann wie eine gewöhnliche Website oder Mobile App aussehen. Der Unterschied besteht darin, dass Aktionen wie das Tauschen von Tokens, das Aufnehmen von Krediten oder die Erfassung von Eigentum an einen blockchainbasierten Smart Contract gesendet werden können. Nutzer verbinden in der Regel eine Krypto-Wallet, um diese Aktionen zu autorisieren. Dezentralisierung ist nicht alles oder nichts: Ein Projekt kann dezentrale Verträge nutzen und seine Benutzeroberfläche dennoch auf einem herkömmlichen Webserver hosten.
Warum das wichtig ist
Die Architektur bestimmt, wer Regeln ändern, Funktionen anhalten oder die Kontrolle über Nutzervermögen ausüben kann. Ein Smart Contract kann auch ohne seinen ursprünglichen Entwickler weiterlaufen, doch das macht ihn nicht sicher, zuverlässig, privat oder für jeden Zweck geeignet. Nutzer können zudem auf irreversible Transaktionsfehler, kompromittierte Schnittstellen, bösartige Verträge und Netzwerkgebühren stoßen.
Beispiel
Angenommen, eine Token-Swap-Oberfläche übermittelt einen Trade an einen Smart Contract auf einer öffentlichen Blockchain. Der Contract berechnet das Ergebnis und überträgt Token, nachdem der Nutzer die Transaktion signiert hat. Das ist dApp-ähnliches Verhalten. Ist die Website des Projekts nicht verfügbar, kann der Contract über eine andere Oberfläche weiterhin zugänglich sein, sofern der Contract selbst funktioniert und seine Adresse bekannt ist.
Kurze Antworten
Häufige Fragen
Bewahrt eine dezentrale Anwendung meine Krypto-Assets auf?+
Nicht unbedingt. Eine nicht verwahrende dApp interagiert normalerweise mit Vermögenswerten in Ihrer Wallet oder in einem Smart Contract, doch einige Dienste verwenden Verwahrkonten. Prüfen Sie, wer die Private Keys kontrolliert und ob der Vertrag eingezahlte Vermögenswerte bewegen kann.
Kann eine dApp-Transaktion rückgängig gemacht werden?+
Meist nicht, sobald die zugrunde liegende Blockchain sie bestätigt hat. Ein Projekt kann ein separates Erstattungsverfahren anbieten, kann eine abgeschlossene On-Chain-Übertragung aber in der Regel nicht rückgängig machen, es sei denn, der Vertrag ist ausdrücklich mit dieser Befugnis gestaltet.
Quellen