In einfachem Englisch
Was Handelssession bedeutet
Forex ist ein außerbörslicher Markt mit Teilnehmern und elektronischen Handelsplätzen in mehreren Zeitzonen. Er läuft während des größten Teils der Handelswoche, doch die Aktivität ist über den Tag hinweg ungleich verteilt. Trader sprechen häufig von der asiatischen, der Londoner und der New-York-Session als praktischen Zeitzonenbezeichnungen für Zeiträume, in denen Institutionen in diesen Regionen besonders aktiv sind.
Warum das wichtig ist
Bezeichnungen für Handelssitzungen helfen zu erklären, warum Liquidität, Bid-Ask-Spreads und Preisbewegungen je nach Tageszeit variieren können. Sie garantieren jedoch weder ein bestimmtes Volumen noch eine bestimmte Volatilität oder Ausführungsqualität. Feiertage, wichtige Konjunkturdaten, Sommerzeitumstellungen und die Wartungsfenster eines Brokers können die üblichen Bedingungen spürbar verändern.
Beispiel
Ein Trader sieht EUR/USD an weiten Teilen des Wochentags notiert, bemerkt aber am späten Freitag in der Handelsplattform einen breiteren Spread. Das bedeutet nicht, dass das Währungspaar nicht mehr existiert. Es kann auf weniger aktive Gegenparteien, geringere verfügbare Liquidität oder auf die Vorbereitung des Brokers auf den planmäßigen Marktschluss hindeuten.
Kurze Antworten
Häufige Fragen
Ist Forex an jedem Tag 24 Stunden geöffnet?+
Nein. Der globale OTC-FX-Markt wird üblicherweise als rund um die Uhr an den meisten Geschäftstagen beschrieben, ist aber kein durchgängiger Sieben-Tage-Markt. Broker können außerdem eigene Handelsunterbrechungen oder Wartungszeiten festlegen.
Bestimmt eine Handelssitzung den Kurs eines Währungspaars?+
Nein. Wechselkurse entstehen durch den Handel über ein dezentralisiertes Netzwerk von Teilnehmern und Handelsplätzen. Session-Bezeichnungen kennzeichnen Phasen intensiver regionaler Aktivität; sie bezeichnen keine einzelne kursbestimmende Börse.
Quellen