In einfachem Englisch
Was Hebel bedeutet
Ein Hebelverhältnis wie 30:1 beschreibt den maximalen Positionswert, der nach einer bestimmten Regel oder einer Brokereinstellung je Einheit erforderlicher Margin unterstützt werden kann. Es ist kein Versprechen, dass Verluste auf diese Margin begrenzt sind. Verfügbarer Hebel kann je nach Instrument, Kundenklassifizierung, Jurisdiktion, Marktbedingungen und den eigenen Risikokontrollen des Brokers unterschiedlich sein.
Warum das wichtig ist
Hebel beeinflusst, wie schnell eine normale Marktbewegung das Eigenkapital eines Kontos verändert und wie viel Margin eine Position bindet. Höherer Hebel senkt die anfänglichen Mittel, die zur Eröffnung einer Position nötig sind, verringert aber nicht das Exposure gegenüber Kursbewegungen, Spreads, Finanzierungskosten oder Kurslücken.
Beispiel
Angenommen, eine EUR/USD-Position über 100.000 $ und ein Hebel von 100:1, mit einer vereinfachten Rechnung ohne Währungsumrechnung. Die erforderliche Margin beträgt 1.000 $ (100.000 $ ÷ 100). Eine ungünstige Kursbewegung von 1 % auf die Position von 100.000 $ führt zu einem Verlust von 1.000 $ – also in Höhe der Anfangsmargin, nicht von 1 % davon.
Kurze Antworten
Häufige Fragen
Bedeutet ein Hebel von 30:1, dass ein Trader nur 1/30 des Positionswerts verlieren kann?+
Nein. Es bedeutet, dass die anfängliche Margin-Rate dort, wo dieser Hebel verfügbar ist, üblicherweise 1/30 oder etwa 3,33 % beträgt. Verluste ergeben sich aus der Preisbewegung der gesamten Position und können die Anfangsmargin schnell übersteigen.
Ist der Hebel für jedes Produkt in einem Konto gleich?+
Nein. Broker und Regulierung wenden je nach Anlageklasse, Volatilität des Instruments, Kundentyp und Marktbedingungen häufig unterschiedliche Hebel- oder Margin-Anforderungen an. Prüfen Sie die Instrumentspezifikation und die Kontovereinbarung.
Quellen