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Chance-Risiko-Verhältnis

Auch bezeichnet alsR:R · Risiko-Rendite-Verhältnis

Das Risiko-Rendite-Verhältnis vergleicht den geschätzten Verlust eines Trades, falls das Risikolimit erreicht wird, mit dem geschätzten Gewinn, falls das Ziel erreicht wird. Ein Verhältnis von 1:2 bedeutet häufig, dass man eine Geldeinheit riskiert, um zwei Einheiten potenzieller Rendite anzustreben, nicht eine Erfolgswahrscheinlichkeit.

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Quellen
2
Datensatz aktualisiert
18. August 2026

Chance-Risiko-Verhältnis — Definition, praktische Bedeutung, Beispiel und häufiges Interpretationsrisiko anhand des verlinkten Referenzmaterials geprüft

Definition geprüft

  • Definition und allgemeinverständliche Erklärung zu „Chance-Risiko-Verhältnis“
  • Das durchgerechnete Beispiel und die im Hinweis erläuterte Unterscheidung
  • Referenzmaterial: CME Group — Risikomanagement und Ihr Handelsplan, CFTC — Kundenhinweis: Acht Dinge, die Sie vor dem Forex-Handel wissen sollten

Begriff richtig verwenden

  • Lesen Sie die verknüpften Begriffe, wenn eine Definition von einem anderen Marktkonzept abhängt
  • Prüfen Sie die Vertragsspezifikationen des Brokers, wenn Sie den Begriff auf ein bestimmtes Produkt anwenden
  • Behandeln Sie Beispiele als Erklärungen der Funktionsweise, nicht als Kurse, Prognosen oder Anlageberatung

Methode. Redaktionelle Prüfung der Definition, des Beispiels, verwandter Konzepte und 2 verlinkten Quellen. Berechnungen werden direkt geprüft, wenn der Eintrag Arithmetik enthält

Umfang und Grenzen der Recherche +
  • Dieser Glossareintrag erklärt Fachbegriffe und prüft keinen Broker, kein Handelskonto, keine Plattform und keine aktuellen Marktbedingungen
  • Vertragsformulierungen und praktische Behandlung können sich je nach Broker, Handelsplatz, Rechtsordnung und Produkt unterscheiden
Änderungsprotokoll der Seite +
  1. Benannte Autoren ergänzt, einen Nachweis zur Definition, Anwendungsprüfungen und eine kurze Eingrenzung des Geltungsbereichs hinzugefügt

Was Risiko-Rendite-Verhältnis bedeutet

Das Verhältnis wird meist aus Einstiegspreis, Stop-Loss-Niveau und Kursziel gebildet. Es beschreibt die Auszahlungsstruktur eines geplanten Handels vor der Ausführung. Ein günstig wirkendes Verhältnis bedeutet nicht, dass das Kursziel wahrscheinlich erreicht wird, und es berücksichtigt Spreads, Kommissionen, Finanzierungskosten, Steuern, Slippage oder Teilausführungen nicht automatisch.

Das Chance-Risiko-Verhältnis hilft dabei, geplante Trades auf einer gemeinsamen Geldbasis zu vergleichen, besonders wenn die Stop-Abstände unterschiedlich sind. Es sollte zusammen mit der Trefferquote und den Ausführungskosten bewertet werden. Eine Strategie kann viele verlustreiche Trades haben und dennoch grundsätzlich profitabel sein, wenn die Gewinne deutlich größer sind als die Verluste; eine Garantie dafür, dass eines der geplanten Ergebnisse eintritt, gibt es jedoch nicht.

Ein Trader kauft bei 1.2000, setzt den Stop-Loss bei 1.1950 und das Kursziel bei 1.2100. Das geplante Risiko nach unten beträgt 50 Pips, das geplante Potenzial nach oben 100 Pips. Ohne Transaktionskosten und bei gleichem Pip-Wert in beiden Richtungen ergibt sich ein Chance-Risiko-Verhältnis von 1:2. Ein geplanter Verlust von 100 $ entspricht einem geplanten Gewinn von 200 $.

Häufige Fragen

Bedeutet ein Chance-Risiko-Verhältnis von 1:2, dass ein Trade die doppelte Gewinnchance hat?+

Nein. Es vergleicht nur den geplanten Risikobetrag mit dem geplanten potenziellen Gewinn. Die Eintrittswahrscheinlichkeit eines der beiden Ergebnisse hängt vom Marktverhalten, der Handelsmethode und den Ausführungsbedingungen ab.

Sind Spread und Kommission im Chance-Risiko-Verhältnis enthalten?+

Sie sollten bei der Schätzung des Nettoergebnisses berücksichtigt werden, doch Plattformen und Trader können das Verhältnis unterschiedlich darstellen. Prüfen Sie, ob Ein- und Ausstiegskosten, Finanzierung und erwartete Slippage enthalten sind.

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01CME Group — Risikomanagement und Ihr Handelsplan02CFTC — Kundenhinweis: Acht Dinge, die Sie vor dem Forex-Handel wissen sollten