Aufträge & Ausführung

Take-Profit-Order

Auch genanntTP

Eine Take-Profit-Order ist eine Anweisung, eine offene Position zu einem festgelegten günstigen Preis zu schließen, meist über eine Limit-Order. Sie soll einen Gewinn realisieren, wenn der Markt dieses Niveau erreicht, doch eine Ausführung ist nicht garantiert, sofern dort oder besser keine ausführbare Liquidität vorhanden ist.

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Quellen
2
Datensatz aktualisiert
18. August 2026

Take-Profit-Order — Definition, praktische Bedeutung, Beispiel und häufiges Interpretationsrisiko anhand des verlinkten Referenzmaterials geprüft

Definition geprüft

  • Definition und allgemeinverständliche Erklärung zu „Take-Profit-Order“
  • Das durchgerechnete Beispiel und die im Hinweis erläuterte Unterscheidung
  • Referenzmaterial: U.S. Securities and Exchange Commission — Understanding Order Types, U.S. Securities and Exchange Commission — Executing an Order

Begriff richtig verwenden

  • Lesen Sie die verknüpften Begriffe, wenn eine Definition von einem anderen Marktkonzept abhängt
  • Prüfen Sie die Vertragsspezifikationen des Brokers, wenn Sie den Begriff auf ein bestimmtes Produkt anwenden
  • Behandeln Sie Beispiele als Erklärungen der Funktionsweise, nicht als Kurse, Prognosen oder Anlageberatung

Methode. Redaktionelle Prüfung der Definition, des Beispiels, verwandter Konzepte und 2 verlinkten Quellen. Berechnungen werden direkt geprüft, wenn der Eintrag Arithmetik enthält

Umfang und Grenzen der Recherche +
  • Dieser Glossareintrag erklärt Fachbegriffe und prüft keinen Broker, kein Handelskonto, keine Plattform und keine aktuellen Marktbedingungen
  • Vertragsformulierungen und praktische Behandlung können sich je nach Broker, Handelsplatz, Rechtsordnung und Produkt unterscheiden
Änderungsprotokoll der Seite +
  1. Benannte Autoren ergänzt, einen Nachweis zur Definition, Anwendungsprüfungen und eine kurze Eingrenzung des Geltungsbereichs hinzugefügt

Was Take-Profit-Order bedeutet

Eine Take-Profit-Order wird normalerweise in Richtung einer günstigen Bewegung platziert: oberhalb des aktuellen Marktes bei einer Long-Position und darunter bei einer Short-Position. Sie wird oft als schließende Limit-Order umgesetzt. Anders als ein Stop-Loss soll sie einen günstigen Preis sichern und nicht auf eine ungünstige Bewegung reagieren.

Die Bezeichnung beschreibt ein Handelsziel, während die zugrunde liegende Ordermechanik das Ergebnis bestimmt. Eine Take-Profit-Order in Limit-Form steuert den Mindestverkaufspreis oder den Höchstkaufpreis, kann aber verfehlt werden, wenn der Markt keine Ausführung stellt. Sie kann auch teilweise ausgeführt werden, wenn nur begrenztes Volumen verfügbar ist.

Ein Trader kauft EUR/USD bei 1.0842 und setzt ein Take-Profit-Order bei 1.0900. Wenn die Long-Position 100.000 Euro umfasst und die Order bei 1.0900 ausgeführt wird, beträgt der vereinfachte Bruttokursgewinn 58 Pips. Erreicht der Markt 1.0900 nur kurz und reicht die verfügbare Liquidität nicht aus, kann die Order ganz oder teilweise offen bleiben.

Häufige Fragen

Ist eine Take-Profit-Order dasselbe wie ein Sell Limit?+

Bei einer Long-Position wird es meist als Sell-Limit umgesetzt. Bei einer Short-Position ist es meist ein Buy-Limit. „Take Profit“ bezeichnet den beabsichtigten Zweck, die Position zu schließen; „Limit“ beschreibt die Preisbedingung.

Kann eine Take-Profit-Order ohne Stop-Loss verwendet werden?+

Ja, Plattformen können beide Aufträge unabhängig voneinander zulassen. Ob das sinnvoll ist, hängt vom eigenen Handelsplan und den Risikokontrollen des Traders ab; die Take-Profit-Anweisung selbst schützt nicht vor einer ungünstigen Marktbewegung.

Zum Originalmaterial gehen.

01U.S. Securities and Exchange Commission — Grundlegendes zu Orderarten02U.S. Securities and Exchange Commission — Ausführung einer Order