In einfachem Englisch
Was Take-Profit-Order bedeutet
Eine Take-Profit-Order wird normalerweise in Richtung einer günstigen Bewegung platziert: oberhalb des aktuellen Marktes bei einer Long-Position und darunter bei einer Short-Position. Sie wird oft als schließende Limit-Order umgesetzt. Anders als ein Stop-Loss soll sie einen günstigen Preis sichern und nicht auf eine ungünstige Bewegung reagieren.
Warum das wichtig ist
Die Bezeichnung beschreibt ein Handelsziel, während die zugrunde liegende Ordermechanik das Ergebnis bestimmt. Eine Take-Profit-Order in Limit-Form steuert den Mindestverkaufspreis oder den Höchstkaufpreis, kann aber verfehlt werden, wenn der Markt keine Ausführung stellt. Sie kann auch teilweise ausgeführt werden, wenn nur begrenztes Volumen verfügbar ist.
Beispiel
Ein Trader kauft EUR/USD bei 1.0842 und setzt ein Take-Profit-Order bei 1.0900. Wenn die Long-Position 100.000 Euro umfasst und die Order bei 1.0900 ausgeführt wird, beträgt der vereinfachte Bruttokursgewinn 58 Pips. Erreicht der Markt 1.0900 nur kurz und reicht die verfügbare Liquidität nicht aus, kann die Order ganz oder teilweise offen bleiben.
Kurze Antworten
Häufige Fragen
Ist eine Take-Profit-Order dasselbe wie ein Sell Limit?+
Bei einer Long-Position wird es meist als Sell-Limit umgesetzt. Bei einer Short-Position ist es meist ein Buy-Limit. „Take Profit“ bezeichnet den beabsichtigten Zweck, die Position zu schließen; „Limit“ beschreibt die Preisbedingung.
Kann eine Take-Profit-Order ohne Stop-Loss verwendet werden?+
Ja, Plattformen können beide Aufträge unabhängig voneinander zulassen. Ob das sinnvoll ist, hängt vom eigenen Handelsplan und den Risikokontrollen des Traders ab; die Take-Profit-Anweisung selbst schützt nicht vor einer ungünstigen Marktbewegung.
Quellen