In einfachem Englisch
Was Futures-CFD bedeutet
Der Kunde wird nicht Partei des börsengehandelten Futures-Kontrakts und übernimmt keine Lieferverpflichtung. Stattdessen bietet der Anbieter einen außerbörslichen CFD an, der dem Preis des ausgewählten Futures-Kontrakts folgt. Ein Futures-CFD hat normalerweise ein festgelegtes letztes Handels- oder Ablaufdatum. Der Anbieter kann eine offene CFD-Position zu diesem Zeitpunkt gemäß seinen Bedingungen schließen, rollen oder anderweitig behandeln.
Warum das wichtig ist
Ein Futures-Preis kann sich vom Spot- oder Kassapreis unterscheiden, weil er die Preisbildung des Marktes für einen zukünftigen Zeitpunkt widerspiegelt. Bei Rohstoffen können Lagerung, Finanzierung, erwartetes Angebot und Convenience Effects eine Rolle spielen; bei Aktienindizes können erwartete Zinsen und Dividenden relevant sein. Ein Futures-CFD kann daher ein anderes Haltekostenprofil haben als ein rollierender Cash-CFD.
Beispiel
Ein Öl-Futures-CFD für Juni notiert bei 75,00 $ und hat eine Kontraktgröße von 100 Barrel. Ein Kunde kauft einen CFD und schließt ihn später bei 76,20 $. Der vereinfachte Gewinn beträgt (76,20 $ − 75,00 $) × 100 = 120 $. Ausgenommen sind Spread, Kommission, etwaige Regelungen rund um den Verfall und weitere Kosten des Anbieters.
Kurze Antworten
Häufige Fragen
Kann ein Futures-CFD zu einer Warenlieferung führen?+
Im Allgemeinen nein. Der Kunde hält einen CFD beim Anbieter, nicht den börsengehandelten Futures-Kontrakt selbst. Die Bedingungen des Anbieters sollten festlegen, wie der CFD vor Ablauf des referenzierten Future abgerechnet oder verwaltet wird.
Warum hat ein Futures-CFD ein Verfallsdatum?+
Die Referenz ist ein bestimmter Futures-Kontrakt, und Futures-Kontrakte sind an definierte Fälligkeits- oder Liefermonate gebunden. Der Handels- und Schließungsplan des CFDs folgt den Bedingungen des Anbieters für diesen Referenzkontrakt.
Quellen