In einfachem Englisch
Was Stop-out-Level bedeutet
Plattformen geben ein Stop-Out-Niveau häufig als Margin-Level-Prozentsatz an, etwa als Eigenkapital geteilt durch verwendete Margin. Einige regulatorische CFD-Regime verlangen stattdessen einen kontobezogenen Margin-Close-Out, wenn Mittel und nicht realisierte Nettogewinne unter einen bestimmten Anteil der Anfangsmargin fallen. Die Bedingungen des Brokers bestimmen, welche Positionen wann und in welcher Reihenfolge geschlossen werden dürfen.
Warum das wichtig ist
Ein Stop-out kann Positionen zu den aktuell ausführbaren Preisen schließen, die in einem schnellen oder lückenhaften Markt schlechter sein können als ein erwarteter Chartpreis. Das Schließen einer Position kann verwendete Margin und Equity verändern und dadurch verbleibende Positionen beeinflussen. Daher ist es wichtig, den Auslöser vom tatsächlichen Ausführungsergebnis zu unterscheiden.
Beispiel
Angenommen, der Stop-out-Schwellenwert einer Plattform liegt bei 50 % Margin-Level. Bei einer verwendeten Margin von 2.000 $ beträgt der Schwellenwert für das Eigenkapital 1.000 $, denn 1.000 $ ÷ 2.000 $ × 100 = 50 %. Fällt das Eigenkapital unter diesen Wert, kann die Plattform nach ihren Regeln mit dem Schließen von Positionen beginnen; die Ausführungen können vom Triggerpreis abweichen.
Kurze Antworten
Häufige Fragen
Ist das Stop-Out-Level immer 50 %?+
Nein. Die Richtlinien der Broker unterscheiden sich. Im europäischen Retail-CFD-Rahmen beträgt die standardisierte Margin-Close-out-Schwelle auf Kontoebene 50% der erforderlichen Anfangsmarge, das legt jedoch keine universelle globale Stop-out-Einstellung der Plattform fest.
Welche Position wird bei Stop-out zuerst geschlossen?+
Es gibt keine allgemeingültige Regel. Die Vereinbarung des Brokers oder die Plattformlogik kann die größte Verlustposition, die Position mit dem höchsten Margin-Bedarf, Positionen in einer bestimmten Reihenfolge oder eine oder mehrere Positionen schließen, die nach den geltenden Regeln als für den Kunden am günstigsten gelten.
Quellen