In einfachem Englisch
Was Positionstrading bedeutet
Ein Positionstrader kann eine Entscheidung auf Konjunkturlage, Zinserwartungen, Bewertungskennzahlen, langfristigen technischen Trends oder einer Kombination dieser Faktoren aufbauen. Die Bezeichnung beschreibt den geplanten Haltedauer-Horizont, nicht das Instrument oder das Risikoniveau. Eine Position kann long oder short sein, und gehebelte Produkte können Gewinne und Verluste verstärken.
Warum das wichtig ist
Längere Haltedauern machen Finanzierungskosten und länger anhaltende Gegenbewegungen relevanter. Im Forex- und CFD-Handel können Swap-Sätze oder Übernacht-Finanzierung wiederholt anfallen. Eine Position kann zudem über Wochenenden, Feiertage, geldpolitische Ankündigungen und wechselnde Korrelationen hinweg exponiert bleiben, selbst wenn die tägliche Kursbewegung begrenzt erscheint.
Beispiel
Ein Händler verkauft AUD/USD bei 0.6800 mit der Absicht, die Position wegen einer übergeordneten makroökonomischen Einschätzung über mehrere Monate zu halten. Kauft der Händler später bei 0.6500 zurück, beträgt die Bruttobewegung 300 Pips. Dieses vereinfachte Ergebnis schließt Positionsgröße, Spread, Finanzierung und etwaige Abweichungen bei der Stop-Ausführung aus.
Kurze Antworten
Häufige Fragen
Wie unterscheidet sich Position Trading von Swing Trading?+
Der Unterschied liegt vor allem im vorgesehenen Anlagehorizont. Swing-Trading zielt in der Regel auf Bewegungen über Tage oder Wochen, während Positionstrading meist größere Bewegungen über Wochen, Monate oder länger anstrebt.
Vermeidet Position Trading kurzfristige Volatilität?+
Nein. Ein längerfristiger Blick verhindert keine kurzfristigen Verluste. Er bedeutet, dass der Trader kurzfristige Kursbewegungen im Rahmen eines längerfristigen Plans zu tolerieren oder zu steuern beabsichtigt.
Quellen