Handelsstile

Position Trading

Position Trading ist ein längerfristiger Handelsstil, bei dem ein Trader eine Marktposition über Wochen, Monate oder gelegentlich noch länger hält, um von einer anhaltenden Richtungsbewegung zu profitieren. Er stützt sich weniger auf intraday Kursbewegungen und mehr auf einen breiteren Marktausblick und Risikolimits.

Belegpass

Was diese Seite geprüft hat.

Quellen
2
Datensatz aktualisiert
18. August 2026

Positionshandel – Definition, praktische Bedeutung, Beispiel und häufiges Auslegungsrisiko anhand des verknüpften Referenzmaterials geprüft

Definition geprüft

  • Definition und allgemeinverständliche Erklärung zu „Positionshandel“
  • Das durchgerechnete Beispiel und die im Hinweis erläuterte Unterscheidung
  • Referenzmaterial: CME Group: Handelskosten an den Devisenmärkten, Bank für Internationalen Zahlungsausgleich: CIP, Devisenswaps, Cross-Currency-Swaps und die Faktoren…

Begriff richtig verwenden

  • Lesen Sie die verknüpften Begriffe, wenn eine Definition von einem anderen Marktkonzept abhängt
  • Prüfen Sie die Vertragsspezifikationen des Brokers, wenn Sie den Begriff auf ein bestimmtes Produkt anwenden
  • Behandeln Sie Beispiele als Erklärungen der Funktionsweise, nicht als Kurse, Prognosen oder Anlageberatung

Methode. Redaktionelle Prüfung der Definition, des Beispiels, verwandter Konzepte und 2 verlinkten Quellen. Berechnungen werden direkt geprüft, wenn der Eintrag Arithmetik enthält

Umfang und Grenzen der Recherche +
  • Dieser Glossareintrag erklärt Fachbegriffe und prüft keinen Broker, kein Handelskonto, keine Plattform und keine aktuellen Marktbedingungen
  • Vertragsformulierungen und praktische Behandlung können sich je nach Broker, Handelsplatz, Rechtsordnung und Produkt unterscheiden
Änderungsprotokoll der Seite +
  1. Benannte Autoren ergänzt, einen Nachweis zur Definition, Anwendungsprüfungen und eine kurze Eingrenzung des Geltungsbereichs hinzugefügt

Was Positionstrading bedeutet

Ein Positionstrader kann eine Entscheidung auf Konjunkturlage, Zinserwartungen, Bewertungskennzahlen, langfristigen technischen Trends oder einer Kombination dieser Faktoren aufbauen. Die Bezeichnung beschreibt den geplanten Haltedauer-Horizont, nicht das Instrument oder das Risikoniveau. Eine Position kann long oder short sein, und gehebelte Produkte können Gewinne und Verluste verstärken.

Längere Haltedauern machen Finanzierungskosten und länger anhaltende Gegenbewegungen relevanter. Im Forex- und CFD-Handel können Swap-Sätze oder Übernacht-Finanzierung wiederholt anfallen. Eine Position kann zudem über Wochenenden, Feiertage, geldpolitische Ankündigungen und wechselnde Korrelationen hinweg exponiert bleiben, selbst wenn die tägliche Kursbewegung begrenzt erscheint.

Ein Händler verkauft AUD/USD bei 0.6800 mit der Absicht, die Position wegen einer übergeordneten makroökonomischen Einschätzung über mehrere Monate zu halten. Kauft der Händler später bei 0.6500 zurück, beträgt die Bruttobewegung 300 Pips. Dieses vereinfachte Ergebnis schließt Positionsgröße, Spread, Finanzierung und etwaige Abweichungen bei der Stop-Ausführung aus.

Häufige Fragen

Wie unterscheidet sich Position Trading von Swing Trading?+

Der Unterschied liegt vor allem im vorgesehenen Anlagehorizont. Swing-Trading zielt in der Regel auf Bewegungen über Tage oder Wochen, während Positionstrading meist größere Bewegungen über Wochen, Monate oder länger anstrebt.

Vermeidet Position Trading kurzfristige Volatilität?+

Nein. Ein längerfristiger Blick verhindert keine kurzfristigen Verluste. Er bedeutet, dass der Trader kurzfristige Kursbewegungen im Rahmen eines längerfristigen Plans zu tolerieren oder zu steuern beabsichtigt.

Zum Originalmaterial gehen.

01CME Group: Handelskosten an den FX-Märkten02Bank for International Settlements: CIP, FX-Swaps, Cross-Currency-Swaps und die Faktoren, die die Basis bewegen