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Currency Peg

Auch bezeichnet alsfester Wechselkursanker

Ein Währungspeg ist eine Wechselkurspolitik, bei der sich eine geldpolitische Behörde verpflichtet, ihre Währung gegenüber einer anderen Währung oder einem Währungskorb, dem sogenannten Anker, zu einem festen Kurs oder innerhalb einer engen Bandbreite zu halten.

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Quellen
2
Datensatz aktualisiert
18. August 2026

Währungsbindung – Definition, praktische Bedeutung, Beispiel und häufiges Auslegungsrisiko anhand des verknüpften Referenzmaterials geprüft

Definition geprüft

  • Definition und verständliche Erklärung für „Währungsbindung“
  • Das durchgerechnete Beispiel und die im Hinweis erläuterte Unterscheidung
  • Referenzmaterial: IWF-Glossar – Wechselkursregime, IWF Finance & Development – Wechselkursregime

Begriff richtig verwenden

  • Lesen Sie die verknüpften Begriffe, wenn eine Definition von einem anderen Marktkonzept abhängt
  • Prüfen Sie die Vertragsspezifikationen des Brokers, wenn Sie den Begriff auf ein bestimmtes Produkt anwenden
  • Behandeln Sie Beispiele als Erklärungen der Funktionsweise, nicht als Kurse, Prognosen oder Anlageberatung

Methode. Redaktionelle Prüfung der Definition, des Beispiels, verwandter Konzepte und 2 verlinkten Quellen. Berechnungen werden direkt geprüft, wenn der Eintrag Arithmetik enthält

Umfang und Grenzen der Recherche +
  • Dieser Glossareintrag erklärt Fachbegriffe und prüft keinen Broker, kein Handelskonto, keine Plattform und keine aktuellen Marktbedingungen
  • Vertragsformulierungen und praktische Behandlung können sich je nach Broker, Handelsplatz, Rechtsordnung und Produkt unterscheiden
Änderungsprotokoll der Seite +
  1. Benannte Autoren ergänzt, einen Nachweis zur Definition, Anwendungsprüfungen und eine kurze Eingrenzung des Geltungsbereichs hinzugefügt

Was Währungsbindung bedeutet

Zur Aufrechterhaltung eines Pegs ist die Geldbehörde in der Regel bereit, Fremdwährungen zu kaufen oder zu verkaufen, und kann die inländischen Zinssätze anpassen oder andere Maßnahmen einsetzen. Der Anker kann eine einzelne Währung wie den US-Dollar oder ein Währungskorb sein, der Handelspartner abbildet. Einige Pegs sind sehr starr, während Crawling Pegs nach festgelegten oder diskretionären Regeln schrittweise angepasst werden.

Eine Währungsbindung kann kurzfristige Wechselkursunsicherheit gegenüber dem Anker verringern und damit Preisbildung, Handel und Schuldendienst in dieser Währung vereinfachen. Im Gegenzug kann sie die unabhängige Geldpolitik einschränken und ausreichende Reserven sowie eine glaubwürdige Politik erfordern. Wird der Druck am Markt zu groß, kann eine Behörde abwerten, die Bandbreite ausweiten oder die Bindung aufgeben; keines dieser Ergebnisse ist risikofrei.

Nehmen wir an, eine Zentralbank setzt einen Kurs von 7,00 lokaler Währungseinheiten je US-Dollar fest. Würde die Marktnachfrage den Kurs sonst auf 7,20 treiben, könnte die Behörde US-Dollar-Reserven verkaufen und lokale Währung kaufen, um den Kurs von 7,00 zu stützen. Diese vereinfachte Darstellung ignoriert Transaktionskosten, Zinspolitik und mögliche Kapitalverkehrskontrollen.

Häufige Fragen

Was eine Ankerwährung ist?+

Eine Ankerwährung ist die Währung oder manchmal ein Währungskorb, der als Referenz für eine Bindung dient. Die heimische Behörde steuert ihren Wechselkurs relativ zu dieser Referenz.

Hebt eine Währungsbindung das Wechselkursrisiko auf?+

Nein. Es kann die tägliche Schwankung gegenüber der Ankerwährung verringern, aber die Bindung kann angepasst oder aufgegeben werden. Außerdem beseitigt es keine Wechselkursbewegungen gegenüber Währungen außerhalb der Bindung.

Zum Originalmaterial gehen.

01IMF Glossary — Wechselkursregime02IWF Finance & Development — Wechselkursregime