In einfachem Englisch
Was Commodity-CFD bedeutet
Commodity-CFDs bieten Preisexposure über einen außerbörslichen Vertrag des Anbieters. Der Referenzwert kann ein Kassapreis, ein Rohstoff-Futures-Kontrakt oder ein anderer genannter Benchmark sein. Die Vertragsspezifikationen bestimmen, wie viel eine Punkt- oder Tickbewegung wert ist, ob der Kontrakt ausläuft und ob Übernachtfinanzierung oder Rollover-Anpassungen anfallen. Diese Details können das Ergebnis erheblich beeinflussen, selbst wenn sich der Rohstoffpreis nicht verändert.
Warum das wichtig ist
Physische Rohstoffe und Commodity-CFDs haben sehr unterschiedliche Verpflichtungen. Ein CFD beinhaltet nicht die Lagerung, Versicherung oder Lieferung von Fässern, Metallen oder Agrarprodukten, kann sich aber dennoch stark bewegen, wenn Angebot, Wetter, Geopolitik, Lagerbestände oder Bedingungen am Futures-Markt wechseln. Hebelwirkung bedeutet, dass eine relativ kleine Preisbewegung im Verhältnis zur hinterlegten Margin einen erheblichen Gewinn oder Verlust verursachen kann.
Beispiel
Angenommen, ein Gold-CFD notiert bei 2.300,0 $ je Unze und die Kontraktgröße beträgt 1 Unze. Ein Kunde kauft 10 CFDs und schafft damit ein Nominalexposure von 23.000 $. Steigt der Kurs auf 2.310,0 $, beträgt der vereinfachte Gewinn 10 × 10 $ = 100 $. Fällt er um 10 $, beträgt der vereinfachte Verlust vor Gebühren 100 $.
Kurze Antworten
Häufige Fragen
Kann ein Commodity-CFD eine physische Lieferung erfordern?+
Retail Commodity CFDs sind in der Regel bar abgerechnete Verträge mit dem Anbieter und keine Vereinbarungen über eine physische Lieferung. Die genaue Abrechnungsmethode ist in der Vertragsspezifikation des Anbieters festgelegt.
Ist ein Commodity-Cash-CFD dasselbe wie ein Commodity-Futures-CFD?+
Nein. Ein Cash-CFD bezieht sich in der Regel auf einen aktuellen oder nahe aktuellen Preis, während ein Futures-CFD einen bestimmten Futures-Kontrakt abbildet. Letzterer hat einen Ablaufzyklus und kann Haltekosten sowie Markterwartungen widerspiegeln.
Quellen