Broker-Vergleich · aktualisiert am 2026-08-02
Interactive Brokers vs IG im Forex Broker Vergleich
Interactive Brokers und IG veröffentlichen beide umfangreiche rechtliche und preisbezogene Informationen, unterscheiden sich aber deutlich bei Plattformtiefe, Finanzierungsvorgaben und Kontostruktur.
Unser Urteil
Es kommt darauf an, was Sie handeln.
Interactive Brokers ist die stärkere Wahl für Trader, die ein breiteres Plattformangebot, detaillierte Offenlegung und ein in den USA reguliertes Broker-Dealer-Framework möchten, das sich leicht verifizieren lässt. IG ist für viele Trader die einfachere Wahl, wenn sie einen lang etablierten Multi-Einheiten-Broker mit klaren Kundengeld-Regeln, einem schlankeren Web-und-Mobile-Setup und veröffentlichten Forex-Spread-Tabellen bevorzugen. Bei den Kosten hängt die Antwort vom Produkt und der Rechtseinheit ab: IBKR setzt bei FX auf Kommissionspreise mit Kursen bis zu 0,1 Pip, während IG auf der US-Forex-Seite einen Mindestspread von 0,8 Pips und einen durchschnittlichen Spread von 1,1 Pips veröffentlicht. Die passendere Lösung hängt also davon ab, wie viel Plattformkomplexität und juristische Detailtiefe Sie managen möchten.
Interactive Brokers vs. IG im Überblick
| Unser Vergleichsscore | 68 / 100 | 67.5 / 100 |
|---|---|---|
| Gegründet | 1978 | 1974 |
| Wichtigste US-Aufsicht | SEC, FINRA, CFTC | Abhängig von Einheit / Land |
| UK-Aufsicht | Nicht die primäre britische Einheit | FCA (UK-Einheit) |
| Mindesteinzahlung | US$ 0,00 auf Standardkonten | Kein einheitliches Minimum veröffentlicht |
| Inaktivitätsgebühr | US$ 0,00 auf Standardkonten | Je nach Region / Produkt unterschiedlich |
| EUR/USD-Spread | Nicht als eine Tabelle veröffentlicht | Mind. 0,8 Pips; Ø 1,1 |
| Plattformen | TWS, IBKR Desktop, APIs | Web, mobil, MT4 |
| Finanzierungsmethoden | Überweisung, ACH, Scheck, mobiler Scheck | Banküberweisung, Karte |
| Formulierung zu Kundengeldern | Einheitsspezifische Offenlegungen | Getrennte Kundengelder / CASS |
kennzeichnet die stärkere Seite in dieser Zeile. Wichtige Zahlen wurden am 2026-08-02 erneut geprüft. Die Konditionen unterscheiden sich je nach rechtlicher Gesellschaft und Land – vor der Einzahlung bitte auf den rechtlichen Seiten des Brokers bestätigen.
Aufschlüsselung der Bewertung
So kommen Interactive Brokers und IG zu ihren Vergleichswerten, Punkt für Punkt — dieselbe Methodik wie in jeder Bewertung auf dieser Seite.
Gebühren: Interactive Brokers vs. IG bei Forex- und Handelskosten
Interactive Brokers setzt stark auf provisionsbasierte Preisgestaltung, und die Seite für Kassawährungen sagt, dass Spreads bis auf 0,1 Pip eng sein können, wobei IBKR die Dealer-Kurse weitergibt, statt sie aufzuschlagen. Das macht das Kostenprofil für aktive FX-Trader potenziell attraktiv, die Preisgestaltung hängt aber weiterhin von Produkt, Handelsplatz und Kontotyp ab. IG veröffentlicht auf seiner US-Forex-Produktseite ein direktes EUR/USD-Beispiel: Mindestspread 0,8 Pips und durchschnittlicher Spread 1,1 Pips. Das ist leicht verständlich, entspricht aber nicht denselben all-in Kosten für jede Region oder jeden Rechtsträger. Beide Anbieter weisen zudem darauf hin, dass die Bedingungen je nach Rechtsraum variieren. Für Kunden außerhalb der USA sind der jeweils geltende Rechtsträger und die Produktstruktur ebenso wichtig wie der reine Spread.
Plattformen: Interactive Brokers vs IG für aktive und gelegentliche Nutzer
Interactive Brokers hat auf dem Papier das breitere Angebot: IBKR Desktop, IBKR Mobile, Trader Workstation, Client Portal, IBKR GlobalTrader und APIs. Diese Breite ist relevant, wenn Sie einen Broker suchen, der gelegentliches Investieren, Multi-Asset-Handel und Automatisierung über dasselbe Konto unterstützt. IG ist einfacher aufgebaut: Die aktuellen offiziellen Unterlagen heben eine Web-Plattform, eine Mobile-App und MT4 in unterstützten Regionen hervor; ProRealTime und L2 Dealer werden zudem auf einigen länderspezifischen Seiten erwähnt. Der Unterschied ist klar. IBKR gibt fortgeschrittenen Nutzern mehr Kontrolle und mehr bewegliche Teile; IG bietet vielen Privatanlegern ein saubereres, weniger überladenes Setup. Wenn Sie eine professionelle All-in-One-Arbeitsumgebung wollen, hat IBKR die Nase vorn. Wenn Sie eher eine direkte Web- und Mobile-Erfahrung bevorzugen, ist IG leichter zugänglich.
Regulierung: Interactive Brokers vs. IG nach Rechtsträger und Land
Interactive Brokers LLC gibt an, ein registrierter U.S.-Broker-Dealer zu sein, der den Regeln von SEC und FINRA unterliegt, und außerdem ein registrierter FCM mit Aufsicht durch CFTC und NFA. Die öffentlichen Angaben nennen außerdem eine SIPC-Mitgliedschaft für die U.S.-Broker-Dealer-Einheit. Das Regulierungsbild von IG ist breiter, aber stärker einheitsspezifisch: Aktuelle offizielle Seiten verweisen auf FCA-Aufsicht für das UK-Geschäft, eine BMA-Autorisierung für bestimmte internationale Konten sowie länderspezifische Strukturen an anderen Standorten. Diese Breite ist ein Pluspunkt, bedeutet aber auch, dass der Schutz des Kunden von der konkreten Rechtseinheit abhängt. In beiden Fällen gilt: Regulierung ist real, aber keine pauschale Sicherheitsgarantie. Der wichtigste praktische Punkt ist, vor der Einzahlung Firmenname, Aufsicht und Produktjurisdiktion genau zu prüfen.
Einzahlungen und Auszahlungen: Interactive Brokers vs IG
Die US-Seite mit den Mindestanforderungen von Interactive Brokers weist 0,00 USD als Kontomindestbetrag für Standard-Einzel-, Gemeinschafts-, Treuhand- und Firmenkonten sowie 0,00 USD Inaktivitätsgebühr für dieselben Standard-Kontotypen aus. Dieselbe Seite nennt für US-Nutzer auch Überweisungen, ACH, Schecks und Mobile-Check-Einzahlungen. Die Finanzierungsregeln von IG sind stärker regionsabhängig. In den Hilfeseiten heißt es, dass Banküberweisung und Karteneinzahlung verfügbar sind, jedoch wird kein einheitlicher Mindesteinzahlungsbetrag für alle Regionen genannt; stattdessen variiert der Mindestbetrag je nach Land und Zahlungsmethode. Auch die Auszahlungsseiten von IG zeigen länderspezifische Schwellenwerte, was den Punkt unterstreicht, dass die jeweilige Entity zählt. IBKR ist bei den Standard-Mindestbeträgen für US-Konten klarer; IG ist flexibler, aber weniger einheitlich.
Research und Offenlegungen: Interactive Brokers vs. IG
Interactive Brokers veröffentlicht eine große Menge an Preis-, Regulierungs- und Berichtsmaterial, darunter regulatorische Informationen, Berichte nach Regel 605 und Regel 606, Provisionsbeispiele und produktspezifische Gebührenseiten. Dadurch lässt sich der Broker leichter anhand der Fakten prüfen, ohne auf Marketingtexte angewiesen zu sein. IG veröffentlicht ebenfalls starke Unterlagen zu Kundengeldern und zur Rechtsstruktur sowie Hilfecenter-Seiten mit aktuellen Spreads, Auszahlungen und Plattformhinweisen. In puncto Research-Tiefe ist IBKRs öffentliche Dokumentation jedoch umfangreicher und technischer, was erfahrenen Tradern entgegenkommt, die Annahmen vor der Kontoeröffnung überprüfen möchten. Die Unterlagen von IG sind leichter zu lesen und für viele Privatanleger völlig ausreichend, bleiben aber über die Produktlinien hinweg weniger umfassend. Die bessere Research-Erfahrung hängt davon ab, ob Sie Breite und Detailtiefe oder Klarheit und Einfachheit wünschen.
Welcher Broker passt zu Ihnen
- Sie wollen einen breiteren Plattform-Stack, einschließlich APIs und TWS
- Sie legen Wert auf detaillierte Angaben zu US-Regulierung und Preisen
- Sie möchten veröffentlichte Mindestsummen von 0 $ für Standard-US-Konten
- Sie handeln über viele Anlageklassen hinweg und kommen mit Komplexität zurecht
- Sie möchten einen einfacheren Web- und Mobile-Workflow
- Sie bevorzugen klar veröffentlichte Spread-Tabellen für EUR/USD
- Sie vergleichen eine FCA-regulierte, britische Handhabung von Kundengeldern
- Sie wollen einen Broker mit unkomplizierten Einzahlungsseiten
Häufige Fragen
Ist Interactive Brokers beim Devisenhandel günstiger als IG?
Das hängt von der Kontogesellschaft, dem Paar und Ihrem Handelsvolumen ab. Interactive Brokers verwendet kommissionsbasierte FX-Preise und gibt an, dass Kurse bis auf 0,1 Pip eng sein können. IG veröffentlicht auf seiner U.S.-Forex-Seite für EUR/USD einen Mindestspread von 0,8 Pips und einen durchschnittlichen Spread von 1,1 Pips.
Ist IG ebenso gut reguliert wie Interactive Brokers?
Beide sind reguliert, aber der relevante Schutz hängt von der rechtlichen Gesellschaft ab, bei der Sie das Konto eröffnen. Interactive Brokers LLC verweist in den USA auf SEC-, FINRA-, CFTC- und NFA-Aufsicht. IGs offizielle Seiten verweisen für britische Gesellschaften auf die FCA und für bestimmte internationale Konten auf die BMA-Zulassung.
Hat Interactive Brokers oder IG eine Mindesteinzahlung?
Die Standard-Privatkonten von Interactive Brokers für Einzelpersonen, Gemeinschaften, Trusts und Organisationen weisen 0,00 US$ Mindesteinzahlung aus. IG veröffentlicht keine einheitliche globale Mindesteinzahlung; die Hilfeseiten zeigen land- und zahlungsmethodenabhängige Unterschiede, sodass der genaue Betrag davon abhängt, wo Sie das Konto eröffnen.
Was ist für Anfänger besser, Interactive Brokers oder IG?
IG ist meist einfacher zugänglich, weil Web-, Mobile- und MT4-Struktur überschaubarer ist. Interactive Brokers bietet deutlich mehr Plattformtiefe, was anfangs komplex wirken kann. Für Anfänger hängt die bessere Wahl oft davon ab, ob Einfachheit oder Multi-Asset-Flexibilität wichtiger ist.