In einfachem Englisch
Was Maker-Gebühr bedeutet
Eine Limit-Order kann eine Maker-Order sein, wenn sie zu einem Kurs platziert wird, zu dem sie nicht sofort ausgeführt wird. Sie wird dann für andere zum Gegenhandel verfügbar und stellt sichtbare Liquidität bereit. Ob die Gebühr als Maker- oder Taker-Gebühr anfällt, hängt davon ab, wie die Order ausgeführt wird, nicht allein von ihrer Bezeichnung; eine aggressiv platzierte Limit-Order kann sofort als Taker ausgeführt werden.
Warum das wichtig ist
Die Maker-Gebühr beeinflusst die Nettokosten von Limit-Order-Strategien und kann für häufiges Trading wichtig sein. Eine niedrigere Maker-Bepreisung soll Orders belohnen, die zum Orderbuch beitragen, doch das Warten auf eine Ausführung bringt Ausführungsrisiken mit sich: Der Markt kann weglaufen, die Order kann nur teilweise ausgeführt werden oder sie kann in einer schnellen Gegenbewegung gefüllt werden.
Beispiel
Die vereinfachte Maker-Gebühr einer Börse beträgt 0,10 %. Ein Trader stellt eine Buy-Limit-Order ins Buch, die liegen bleibt und später für 5.000 $ ausgeführt wird. Die Maker-Gebühr beträgt 5,00 $ (5.000 $ × 0,001). Wird nur ein Teil über 2.000 $ ausgeführt, fällt die Maker-Gebühr nur auf diesen ausgeführten Teil an, vorbehaltlich des Gebührenplans und der Rundungsregeln der Plattform.
Kurze Antworten
Häufige Fragen
Kann eine Maker-Gebühr negativ sein?+
Ja. Einige Handelsplätze bieten einen Maker Rebate, also eine Gutschrift für eine berechtigte Maker-Ausführung statt einer positiven Gebühr. Rebates sind nicht überall verfügbar und können vom Markt, der Kontostufe, dem Produkt, dem Ordertyp oder der Jurisdiktion abhängen.
Garantiert eine Maker-Order einen besseren Preis?+
Nein. Eine ruhende Order kann Preisdisziplin bieten, wird aber möglicherweise nicht ausgeführt, nur teilweise ausgeführt oder zu einem ungünstigen Marktverlauf ausgeführt. Die angezeigte Gebühr ist nur ein Teil der Ausführungsqualität.
Quellen